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Simon Sprock - 30.04.2020

Erfahrungsbericht: Wie ich den Krebs besiegte (Teil 2 der Reihe #Krebspatient) 

Ihttps://www.gegme.com/products/krebspatient-von-simon-sprockm vorherigen Teil dieser Reihe habt ihr erfahren, wie bei mir der Krebs diagnostiziert und im Standardverfahren bekämpft wurde. Ihr habe erfahren, wie ich eine Ausnahme der Ausnahmefälle wurde: Mein Tumor war metastasiert. Die Chemotherapie hat die bösartigen Anteil zwar getötet, dennoch wuchsen die Geschwüre weiter und machten mir zu schaffen. Die Ärzte standen zu diesem Zeitpunkt vor einem Rätsel. Wie sollten sie weiter vorgehen? 

Ich persönlich habe mich durch das Schreiben abgelenkt und motiviert. Mit meinem Kopf war ich ständig im Tunnel, habe trotz all dem Übel in mir ein Gefühl des Glückes bewahrt. Auf diese Weise habe ich Coachiendo aufgesetzt und mein erstes Buch fast fertiggestellt.

Mehr Details über meinen Kampf sowie eine andersartige literarische Darstellung findest du übrigens im dazugehörigen Buch "#Krebspatient". Dieses ist nicht nur für Krebspatienten, sondern für jeden der sich in einer schwierigen Situation befindet von Wert. Hier geht es aber erst einmal weiter mit meiner Geschichte, der Zusammenfassung des oben genannten Buches. Lass dich mitreißen von dieser wahren Geschichte. Erlebe eine Reise der Entwicklung meines Lebensstils.

Am offenen Herzen lag ich da

Autopsien ergaben, dass es sich bei den Tumoren inzwischen um zystenähnliche Gebilde handelte. Zu diesem Zeitpunkt konnte man mir kein geeignetes Medikament verabreichen. Die Tumore wuchsen weiter und drückten langsam auf lebenswichtige Organe. Man überwies mich schließlich in ein anderes Krankenhaus, zu Ärzten, die bereits vergleichbare Tumore behandelt haben. Es ging dann alles recht zügig. Während der nächsten OP musste mein Hals aufgeschnitten und die Brust aufgesägt werden, am offenen Herzen. Tumore, die bereits auf die Halsschlagader sowie die Luftröhre drückten, wurden entfernt. Ich habe mich aufgrund der Ernsthaftigkeit der Lage schon auf das Schlimmste eingestellt, mich sogar schon mit dem Tod abgefunden. Ich hatte keine Angst mehr zu sterben.

Wenn sich Gutes und Böses, Glück und Pech im Leben ausgleichen würden, dann wäre der Ausgleich für mein körperliches Leiden meine unglaublich starke Frau. Sie wich mir nicht von der Seite. Redete stets auf mich ein. Schenkte mir jeden Tag Mut und Kraft. So eine Krankheit schlägt aufs Gemüt jedes Beteiligten. Sie kann die Psyche zerstören, Depressionen hervorrufen und den Lebenssinn rauben. Dennoch blieb meine Frau stark, auch ein halbes Jahr nach der Hochzeit - solange kämpfte ich inzwischen gegen den Krebs.

Nach der achtstündigen OP erwachte ich auf der Intensivstation. Ich musste unerwarteter Weise nicht künstlich beatmet werden, konnte aber nur flüstern. Die Ärzte teilten mir mit, dass sie 90% der Tumore entfernen konnten. Die restlichen 10% sitzen zu nah an der Lunge. Am Hals sei aber alles frei. Jetzt ging es erst einmal darum, mich zu erholen. Der Körper war sehr geschwächt, ich konnte kaum gehen oder gar schlucken, ohne das Flüssigkeit in die Luftröhre gelangt.

Erneut widmete ich mich meinen Texten, finalisierte mein erstes Buch „Stop Drifting, Be Alive“. Es geht darin um Motivation und darum, sich als Mensch zu öffnen und auch wirtschaftlich sinnvoll zu handeln.  

Wenn das Glück auf einmal ausgeht

Kurz vor Weihnachten konnte ich endlich wieder nach Hause. In der Zwischenzeit erreichte mich die Nachricht, dass es in New York einen ähnlichen Fall gab. Dem Betroffenen konnte man mittels einer Immuntherapie helfen. Kurz darauf unterzog auch ich mich dieser vielversprechenden Therapie und nahm das Medikament ganze vier Monate zu mir.

Inzwischen wuchsen mir langsam schon wieder erste Haare nach. Bei der Immuntherapie gab es nicht so tolle Nachrichten: Mein Körper sprang nicht auf die Immuntherapie an. Das Wachstum der verbliebenen Tumore verringerte sich zwar, konnte aber nicht gestoppt oder gar umgekehrt werden. Zudem wurden meine Leukozyten mit dieser Therapie wieder geschwächt. Aufgrund dessen mussten wir die Therapie stoppen. Meinem Bauch sah ich mit großer Sorge entgegen. Dieser wuchs unermüdlich. Der Chefarzt persönlich nahm sich schließlich der Sache an. So einen Fall hat es hier so noch nie gegeben.

Irgendwann sah ich aus, als wäre ich im 5. Monat schwanger. Die Tumore hörten einfach nicht auf zu wachsen. Sie drückten auf die Nerven, bereiteten mir höllische Schmerzen und ich konnte kaum noch auftreten, geschweige denn gehen.
Zu diesem Zeitpunkt dachte ich: Bis hierher bin ich gekommen. Jetzt werde ich nicht aufgeben. Diese Tumore werde ich auch noch los, auch wenn mir die Medizin gerade nicht weiterhelfen kann. Ich werde stark sein. Bald findet man ein geeignetes Mittel gegen den Krebs. Ok, jetzt, drei Jahre Später gibt es dieses immer noch nicht, aber das wird schon noch kommen.

Wieder griff ich zu meinen Texten, muss mich ablenken, andere Gedanken fassen. Ich schrieb schließlich das zweite Buch: „Europa, auferstanden aus Ruinen“. Dieser futuristische Science-Fiction Roman spielt nach einem potenziellen dritten Weltkrieg. Die Menschheit hat die Erde unbewohnbar gemacht. Eine kleine Gruppe von Überlebenden muss sich durchschlagen, will ihr Leben verbessern und macht sich auf zu neuen Planeten.  

Eine Operation der Superlative - einfach war es nie

In meiner Situation wurde nun empfohlen, zeitlich versetzt, zunächst die Tumore links, dann die Tumore recht zu entfernen. Ich persönlich war für einen zentralen Bauchschnitt, um gleich alle zu entfernen, was der Arzt - nach etwas Bedenkzeit - unterstützte. Der Eingriff war sehr riskant, das war uns allen bewusst!

Es folgte eine 12-stündige OP, bei der ein Großteil der zystischen Tumore im Bauch- und Beckenraum erfolgreich entfernt wurde. Schicht für Schicht, Zentimeter für Zentimeter wurde wohl gearbeitet. Auch ein Teil des Darms musste dran glauben. Andere Organe konnten gerettet werden. Ich benötigte 12 Bluttransfusionen. Am Ende war klar: Die Ärzte haben eine Glanzleistung vollbracht. Danke noch einmal dafür.
Unterdessen lag ich schon wieder auf der Intensivstation. Das Morphium sorgte für seltsame Träume, welche wiederum die Grundlage meines dritten Buches stellten, ein Krimi mit dem Titel „Agent Pfeiffer: Rote Fahnen im Wind“. Dieses wurde inzwischen in diesem Jahr neu aufgelegt, in zwei Bücher getrennt und um zwei weitere Bücher ergänzt: Agent Pfeiffer und die Klassenfeinde, Agent Pfeiffer als goldener Reiter, Schmitts Intermezzo und Schmitt und Team gegen das Regime.

Im Krankenhaus werde ich zwar in den nächsten Tagen künstlich ernährt, darf einige Stunden nach dem Erwachen aber auch schon wieder Wasser zu trinken. Mein Hals hatte sich nach dieser faden Erfrischung so sehr gesehnt, dass es sich so unglaublich gut angefühlt hatte, als es Millimeter für Millimeter meiner Speiseröhre befeuchtete. Dieses unglaubliche und atemberaubende Geschmackserlebnis vergesse ich so schnell nicht mehr – und es war nur ganz einfaches stilles Wasser.  

Eigenmotivation und Glaube in sich sind die Schlüssel zur guten Rehabilitation

Das gehen wurde in den nächsten Tagen und Wochen zu einem Problem: Mir wurde ständig schwarz vor Augen. Mein Körper produzierte nicht ausreichend rote Blutkörperchen. So bekam ich schließlich eine Proteindiät verschrieben, die mich wieder aufpeppeln sollte, und nach etwa drei Wochen konnte ich endlich wieder aufstehen, wenn auch nur mit einer Gehhilfe.

Ich sehnte mich so sehr nach meinem Zuhause, nach einem ganz normalen Alltag und nach der Nähe zu meiner Frau. Schon bald durfte ich das Krankenhaus verlassen und meinen Alltag allmählich und ganz langsam wieder aufnehmen. Das Schlimmste hatte ich hinter mir! Da war ich mir sicher! Meiner Frau teilte man unterdessen mit, dass die Wahrscheinlichkeit bei 15% läge, dass ich die nächsten fünf Jahre überlebe.

Ich kämpfte weiter und versuchte den Alltag mit all seinen Herausforderungen zu stemmen. Auch die letzte ausstehende Hoden-OP brachte ich noch schnell hinter mich, diese war ein Klacks im Vergleich zu dem, was ich bereits hinter mir hatte. Ich stieg sogar wieder in das Berufsleben ein und begann erneut mit dem Sport. Eine Reha-Maßnahme wollte ich nicht machen, meldete mich stattdessen im Fitnessstudio an, wollte meinen Kreislauf eigenständig wieder in Schwung bringen.

Die ersten Wochen waren hart. Doch mit moderater Bewegung und viel Proteinen pushte ich mich ständig vorwärts. Ich verzichte völlig auf Zucker und Alkohol. Habe vermutet, dass Tumore dadurch weiter wachsen. Zumindest lebe ich aber gesunder und glücklicher als zuvor. Mein Lebensstil ist seit dem komplett auf den Kopf gestellt. So habe ich es übrigens auch weiterhin und ständig wieder Hand. Mein Leben ist geil und so werde ich es auch weiterentwickeln, immer.

Stop Drifting, Be Alive (Abenteuer, Englisch, 2017) von Simon Sprock
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Agent Pfeiffer als goldener Reiter (Thriller, 2020) von Simon Sprock (RFIW Teil 2)
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Schmitts Intermezzo (Thriller) von Simon Sprock (RFIW Teil 3)
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Einflüsse Gleichgesinnter tun selten gut

Erfahrungsaustausch hin oder her, andere Betroffene waren mir während der gesamten Behandlung nur selten eine Hilfe. Viele geben sich in einer schwierigen Situation völlig auf. Sie glauben nicht an sich und ziehen dich noch mit runter. Depressionen und Angst können ansteckend sein, genauso wie Optimismus und Freude. Sie Frage ist nur, was ist stärker. Ich persönlich wollte mich in der damaligen Situation nicht als Missionär geben. Erst musste ich selber wieder fit werden, bevor ich meine Erfahrungen mit Hoffnung, Motivation und Positivismus an andere weitergeben kann. Zu groß wäre sonst das Risiko schwerer Rückschläge. Irgendwo bist du mit Deiner Krankheit ein Einzelkämpfer - vorausgesetzt, Du kämpfst!

Als ich mich bei den Ärzten für ihre großartige Arbeit bedanken wollte, erwiderten diese lediglich, dass sie mir zu danken hätten. Wäre ich nicht mental so stark und positiv geblieben, hätte ich mich nicht immer wieder aufgerappelt und an mich geglaubt, dann hätte ich die gesamte Therapie so nicht überlebt. 

Mir hat die Unterstützung meiner Frau und Familie sehr geholfen. Sie haben mir ununterbrochen Mut gemacht. Meine Frau ging unglaublich kreativ mit der Situation um: Sie schaffte Gemälde und schrieb Lieder, eines bezieht sich sogar unmittelbar auf mein fünftes Buch „#Krebspatient“. Dieses Buch kommt gut bei meinen Leser*innen an. Vom Verlag wurde es im Oktober 2018, also in der alten Auflage sogar zum Buch des Monats gewählt. Bei LebenslustTV wurde ich um Interview geladen. Diese, mein Werk soll Kraft schenken, inspirieren und Betroffene und Angehörige auffangen. Neben Krebskämpfern denke ich aber auch, dass jeder, der sich in einer schweren Situation befindet, von diesem Buch profitieren kann.

Hier ist übrigens das Interview auf LevbenslustTV:

Wie ich heute weiterkämpfe

Heute arbeite ich wieder an spannenden Projekten, habe das oft monoton auf mich wirkende Angestelltenverhältnis hinter mir gelassen und ein Unternehmen gegründet, um andere Unternehmen (vorzugsweise Startups) zu unterstützen. Ich berate sie in Aspekten der Geschäftsplanung, Finanzen und Strategie. Parallel entwickle ich Projekte wie Musik- oder Kunstprojekte mit meiner Frau, sowie auch diese Plattform. Och träume nicht mehr nur, ich lebe, packe an und setze um.

Persönlich achte Ich inzwischen sehr auf meine Ernährung. Ich habe das intermediäre Fasten zusammen mit einer Grünsaft-Diät für mich gefunden. Mir geht es richtig gut dabei. Die Ärzte sind ebenfalls überrascht, wie gut es mit inzwischen wieder geht und wie fit ich mich fühle. Schwache und starke Tage lösen sich zwar immer noch ab, doch die laufenden Laborbefunde bestätigen, dass ich auf dem besten Weg bin. Und das spüre ich mit jedem Atemzug.

Den Statistiken zufolge hätte ich nicht überlebt oder gar noch lange zu Leben, aber ich habe es allen, vor allem aber mir selbst bewiesen. Die verbliebenen Tumore werden inzwischen auch wieder operiert. Eine große Bauch OP habe ich bereits hinter mir. drei bis vier weitere in Brust und Becken folgen, aber erst nach COVID-19.

Ich bin positiv gestimmt und bin mir sicher, in einem Jahr werde ich das erreicht haben, woran kein Arzt je geglaubt hat: Vollkommene Tumorfreiheit. Bis dahin heißt es weiter: Daumen drücken.

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